Hartmut Hoffmann Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement-Handbuch im Intranet/Internet

Viele Unternehmen stellen bereits ihre Dokumentation auf elektronischer Basis den Mitarbeitern zur Verfügung. Meist jedoch nur zB als PDF-Dokument auf einem Server. Wenn diese Dokumente jedoch in einer Datenbank gespeichert werden, ist die Pflege sehr viel einfacher, schneller und auch der Zugriff auf Inhalte über Suchbegriffe möglich. Hier einige FAQs aus der täglichen Praxis:

Welche Vorteile bietet ein Handbuch im Intranet/Internet gegenüber einer gedruckten Version?
Natürlich in erster Linie, dass mehr Mitarbeiter erreicht werden(alle, die einen PC am Arbeitsplatz haben) und Änderungen/Ergänzungen sehr schnell und unkompliziert durchzuführen sind. Und viele Inhalte sind in ‘Variablen’ gespeichert (Verfahrens- und Arbeitsanweisungen, Organigramme, Namen, Kurzzeichen und Telefonnummern, Wechselwirkungen etc.), die bei Änderungen nur einmal eingegeben werden müssen.

Welche Vorteile bietet ein Handbuch im Internet gegenüber dem Intranet?
Das Handbuch im Internet steht allen Mitarbeitern jederzeit zur Verfügung - auch zB dem Außendienstmitarbeiter und auch dem Kollegen zu Hause, der sich in Ruhe in das Qualitätsmanagementsystem einarbeiten will. Aber es kann auch dazu dienen, bei Ihrem Kunden Vertrauen in die Qualität Ihrer Produkte zu schaffen. Selbstverständlich ist auch eine ‘Abgrenzung’ nach außen möglich: zB können Verfahrens- und Arbeitsanweisungen nur im Intranet bzw. nach Anmeldung abgerufen werden.

Sind denn nicht gedruckte Texte einfacher zu lesen und zu verstehen?
Ja, aber das Handbuch und die Anweisungen können ja auch jederzeit ausgedruckt werden. Allerdings muss dann ein deutlicher Hinweis vorhanden sein, dass die gedruckte Version nur zur Information dient und die aktuell gültige Version im Intranet/Internet zu finden ist.

Ist denn solch ein Handbuch auch Zertifizierungssicher?
Selbstverständlich! Und dadurch, dass alle Mitarbeiter mit Zugang zu einem PC erreicht werden, ist die Kenntnis des QM-Systems besser als mit gedruckten Dokumenten. Mitarbeiter ohne PC am Arbeitsplatz können zB an einem öffentlichen PC in der Kantine die Dokumente abrufen. Und das Risiko, dass ein Auditor ein veraltetes, gedrucktes Dokument findet, entfällt :-)

Wie sieht das mit den mit geltenden Dokumenten aus?
Alle Dokumente können und sollten direkt im Handbuch referenziert sein. Und -wie gesagt- da sie nur als Referenz aufgeführt sind, werden bei Änderungen automatisch alle Verweise aktualisiert.

Unser Handbuch sollte in mehreren Sprachen verfügbar sein. Geht das?
Natürlich! Und es sind beliebig viele Sprachen möglich. Auch hierzu werden die einzelnen Dokumente in den verschiedenen Sprachen in einer Referenztabelle aufgeführt.

Wer kann denn an der Dokumentation als Autor arbeiten?
Die Anzahl der Autoren ist unbeschränkt. Und Sie können auch an unterschiedlichen Standorten des Unternehmens arbeiten. Und für jeden Autor sind verschiedene Rollen möglich, die je nach Struktur des Unternehmens festgelegt werden. Die Vergabe der Rechte sollte jedoch nur von einer Person erfolgen (im allgemeinen der QMB).

Welche technischen Voraussetzungen müssen gegeben sein?
Für die Speicherung der Dokumentation wird eine MySQl-Datenbank und PHP4 oder PHP5 benötigt. Die Bearbeitung der Dokumente und das Anzeigen beim Mitarbeiter geschieht über einen Standard-Browser, so dass keine weitere Softwareinstallation erforderlich ist. Die Größe des Speichers ist natürlich von der Anzahl der Dokumente abhängig, ist aber auch heutzutage kein großes Thema mehr. Stehen bei Ihnen kein MySQL und/oder PHP zur Verfügung, können wir Ihnen dies gerne einrichten oder auch auf unserem Server zur Verfügung stellen.
Für die Speicherung der Dokumente im Internet ist noch zusätzlich eine Webseite notwendig, die die oben genannten Vorrausetzungen erfüllen muss.

Wie setze ich ein solches Projekt um?
An erster Stelle steht das Einrichten der Datenbank und das Gestalten der Oberfläche (Struktur der Dokumente, Schriftarten, Farben, Firmenlogos etc), das normalerweise in einem Tag abgeschlossen ist. Und meistens stehen bereits viele Dokumente zB. als WORD-Datei zur Verfügung. Das Hochladen ist dann eine Fleißaufgabe, die je nach Umfang der Dokumentation auch in einem weiteren Tag abgeschlossen ist.
Gerne erstelle ich Ihnen ein Angebot hierzu - entweder als All-Inclusive-Angebot, als Basisversion zum Kennenlernen und weiterentwickeln oder auch als Coach, um Ihre Mitarbeiter in die Lage zu versetzen eigenständig die Dokumentation zu pflegen.

Qualität gewinnt!

Nur Unternehmen, die sich die Qualität ihrer Produkte und Dienstleistungen auf die Fahne geschrieben haben werden im immer härter werdenden Markt überleben. Und je konsequenter dies verfolgt wird, um so eher wird dieses Unternehmen auch gewinnen.

Dabei bedeutet Qualität nicht nur ausschließlich die Produktqualität, sondern die Qualität des Unternehmens als Ganzes. Wenn z.B. qualitativ hochwertige Produkte geliefert werden, aber kein Ansprechpartner für den Kunden zur Verfügung steht, ist das Image des Unternehmens schlecht. Und der Kunde wird sich vielleicht nach einem anderen Partner umsehen.

Qualität ist somit eine Unternehmensphilosohie, die alle Bereiche einschliesst: von der Telefonzentrale und dem Empfang über den Kundendienst, dem Projektmanagement, dem Vertrieb, der Entwicklung, der Produktion, dem Bereich Qualität bis hin zur Reklamationsabwicklung.

Alle Bereiche arbeiten nach einem Qualitätsmanagementsystem, das je nach Unternehmensgröße mehr oder weniger detailliert dokumentiert ist.  Als Basis dienen oftmals Normen wie die DIN EN ISO 9001 oder die automobilspezifische Technische Spezifikation TS-16949. Je nach Branche kommen aber auch andere Normen und Richtlinien zur Anwendung.

Allerdings reicht die Einführung und Zertifizierung eines Systems nach einer Norm nicht aus, um zu gewinnen. Nur die ständige Weiterentwicklung und Verbesserung sichert eine Spitzenposition! Wer heute gewinnt, kann morgen schon zum Mittelfeld gehören.

Qualitätsmanagement ist ein Weg ohne Ende - oftmals steinig und mühsam, von Erfolgen und Rückschlägen gezeichnet, aber spannend!

Herzlich Willkommen!

Willkommen auf meiner Webseite! Sie ist zur Zeit noch im Aufbau, wird aber in Kürze viele Informatioen zum Thema Qualitätsmanagement geben.

Geplante Themen sind:

  • Qualitätsmanagement
  • ISo 9001
  • TS-16949
  • Management-Handbuch
  • Zertifizierung
  • Audits

weitere Themen folgen …

Glossar zum Qualitätsmanagement

Hier eine Sammlung von Begriffen die häufig im Qualitätsmanagement(-Handbuch) verwendet werden. Falls Sie einen bestimmten Begriff suchen, können Sie auch oben rechts die Suchfunktion nutzen.

A - Begriffe mit Anfangsbuchstaben A
B - Begriffe mit Anfangsbuchstaben B
C - Begriffe mit Anfangsbuchstaben C
D - Begriffe mit Anfangsbuchstaben D
E - Begriffe mit Anfangsbuchstaben E
F - Begriffe mit Anfangsbuchstaben F
G - Begriffe mit Anfangsbuchstaben G
H - Begriffe mit Anfangsbuchstaben H
I - Begriffe mit Anfangsbuchstaben I
J - Begriffe mit Anfangsbuchstaben J
K - Begriffe mit Anfangsbuchstaben K
L - Begriffe mit Anfangsbuchstaben L
M - Begriffe mit Anfangsbuchstaben M
N - Begriffe mit Anfangsbuchstaben N
O - Begriffe mit Anfangsbuchstaben O
P - Begriffe mit Anfangsbuchstaben P
Q - Begriffe mit Anfangsbuchstaben Q
R - Begriffe mit Anfangsbuchstaben R
S - Begriffe mit Anfangsbuchstaben S
T - Begriffe mit Anfangsbuchstaben T
U - Begriffe mit Anfangsbuchstaben U
V - Begriffe mit Anfangsbuchstaben V
W - Begriffe mit Anfangsbuchstaben W
X Y Z - Begriffe mit Anfangsbuchstaben XYZ

XYZ - Schlagworte im Qualitätsmanagement

Zahlungsbedingungen   Vertragsvereinbarungen über die Art von Zahlungen.  
Zertifikat Warrant   Zertifikat ist ein industrieübliches Dokument, das benötigt wird für alle modifizierten oder mit neuen Werkzeugen gefertigten Produkte. Der Lieferant bestätigt mit dem Zertifikat, daß Inspektionen und Tests an Produktionsteilen Übereinstimmung mit Kundenanforderungen zeigen. QS-9000 PPAP Glossar
Zertifizierte Lieferanten und Unterauftragnehmer Registered Suppliers / Subcontractors   Lieferanten / Unterauftragnehmer, die ein Zertifikat von einer unabhängigen Stelle nach einer bestimmten QM-System-Norm für ihre Produktgruppe erhalten haben.  QS 9000 Glossar, 2.Edition
Zertifizierte Lieferanten und Unterauftragnehmer  Registered Suppliers / Subcontractors   Zertifizierte Lieferanten und Unterauftragnehmer sind Lieferanten und Unterauftragnehmer, die ein Zertifikat von einer unabhängigen Stelle nach einer bestimmten QM-System-Norm für einen spezifischen Anwendungsbereich erhalten haben. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Zertifizierung   Verfahren, bei dessen erfolgreichem Abschluß eine Zertifizierungsstelle für ein QM-System ein Zertifikat aus­stellt.  
Zertifizierungsstelle accredited registrars   Eine Stelle, die QM-Systembewer­tungen nach dem QM-System-Forde­rungen (QS 9000) durchführt. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Zertifizierungsstelle Certification Body/Registrars   Im Rahmen dieses Dokumentes sind Zertifizierungsstellen qualifizierte Organisationen, die durch eine nationale Stelle akkreditiert wurden und die Befähigung haben, Audits nach OS-9000 bei Unternehmen für einen bestimmten Anwendungsbereich durchzuführen (z.B. Produktgruppe, Verfahren usw.). Zertifizierungsstellen müssen folgende Forderungen erfüllen: ISO/IEC Guides 62 und den IAF Leitfaden zur Anwendung von ISC/IEC Guide 62, Forderungen der nationalen Akkreditierungsstelle, Forderungen von QS-9000 und Forderungen der IASG Anerkannten OS-9000 Interpretationen. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Zertifizierungsstelle Registrar   Siehe Zertifizierungsstelle QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Zuständigkeit (QM-Element) quality management element responsibility and authority   QM-Führungselement, das Verantwortung und Befugnis bezüglich eines ordnungsgemäß beschriebenen QM-Ablaufelements für ein oder mehrere Aufbauelemente festlegt, also für Stellen oder Personen der Organisation. DIN 55350 T 11
Zuverlässigkeit dependability   Zusammenfassender Ausdruck zur Beschreibung der Verfügbarkeit und ihrer Einflußfaktoren: Funktionsfähig­keit, Instandhaltbarkeit und Instand­haltungsbereitschaft. DIN EN ISO 8402, AUG.1995 DIN EN ISO 8402, AUG.1995-Beiblatt
Zuverlässigkeitsforderung   Derjenige Teil der Qualitätsforderung, der das Verhalten der Einheit während oder nach vorgegebenen Zeitspannen bei vorgegebenen Anwendungsbedingungen betrifft. DIN 55350 T 11
Zuverlässigkeitsmerkmal   Die Zuverlässigkeit mitbestimmendes Qualitätsmerkmal DIN 55350 T 11
Zuverlässigkeitsplanung   Derjenige Teil der Qualitätsplanung, der das Verhalten der Einheit während oder nach vorgegebenen Zeitspannen bei vorgegebenen Anwendungsbedingungen betrifft. DIN 55350 T 11
Zwischenprüfung    Qualitätsprüfung während der Realisierung einer Einheit. DIN 55350 T 17

W - Schlagworte im Qualitätsmanagement

Währungsforderungen   Zahlungsbedingungen, die die Ver­wendung von bestimmten Währun­gen beinhalten.  
Warenanhänger label   Anhänger zur eindeutigen Identifikation von Packstücken und Ladungsträgern im Materialfluß oder auf dem Transport.  
Wareneingang   Bereich, in dem von externen Stellen Ware angeliefert und entgegenge­nommen werden.  
Wareneingang - Qualitäts­kontrolle   siehe „Eingangsprüfung“  
Wasserhaushaltsgesetz WHG Gesetz zur Ordnung des Wasser­haushaltes WHG
Werkzeug Tool   Der für ein Einzelteil oder für eine Baugruppe spezifische Teil einer Fertigungseinrichtung. Werkzeug wird verwendet um aus Rohmaterialien Fertigteile oder Baugruppen herzustellen. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Werkzeugaufbearbeitung Tooling Refurbishment   Werkzeugaufbearbeitung ist eine größere Überholungsarbeit an einem Werkzeug. Aufbearbeitung kann die Abmessung oder andere Merkmale eines von dem Werkzeug hergestellten Produktes beeinflussen. Produktionsteil-Abnahmevorlage für Produkte, die mit aufgearbeitetem Werkzeug gefertigt wurden, ist vor Versendung des entsprechenden Produktes an den Kunden notwendig. QS-9000 PPAP Glossar
Werkzeuginstandhaltung Tooling Maintenance   Werkzeuginstandhaltung ist das periodische Schärfen, Polieren oder anderer Wartungsarbeiten an einem  Werkzeug. Diese Instandhaltung beeinflußt die Abmessungen oder andere Merkmale des mit dem Werkzeug hergestellten Produktes nicht. (Gegensatz zur Werkzeugaufbearbeitung) QS-9000 PPAP Glossar
Werkzeugmanagement Tooling management system   Werkzeugmanagement ist ein System, in dem Werkzeuge, Vorrichtungen, Hilfseinrichtungen etc. Erfaßt, überwacht und gelenkt werden. In ihm müssen auch die Zulieferer von Werkzeugen eingebunden sein. VDA 6 Teil 1 14.4
Wertanalysen (VA) Value Analysis VA Die Wertanalyse wird eingesetzt, um an einem Produkt oder einem Verfahren eine Kostenreduzierung zu betreiben. Diese Methode verwendet einen systematischen Ansatz (Berichtsformat), um unbedeutende Funktionen (nicht wertsteigernd) zu Reduzierung der Gesamtkosten auszugrenzen. Wird diese Methode im frühen Stadion des Designs und der Entwicklung eingesetzt, so bezeichnet man dies im allgemeinen als Wertentwicklung (Value Engineering) QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Wertentwicklung (VE) Value Engineering VE Dies sind geplante Verfahren zur Problemlösung. Man konzentriert sich auf einen spezifischen Produktentwurf und die zugehörigen Produktionsprozesse. Wertanalysen (Value Analysis) werden eingesetzt, um die Kostenstruktur von Systemen nach Beginn der Produktion zu verbessern. Die Wertentwicklung (Value Engineering) wird eingesetzt, um die Kostenstruktur vor notwendigen Ausgaben für Produktionsanlagen und Werkzeuge zu optimieren. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Wertsteigernder Produktionsprozeß Value Added Production Process   Tätigkeiten oder Arbeitsschritte für die ein Kunde bereit ist zu zahlen, falls er die Entscheidungsmöglichkeit erhält. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Wiederholungsfehler repeated non-conformities   Unter Wiederholungsfehlern versteht man solche Fehler, die erneut auftreten, weil ihre tieferliegende Ursache bei vorangegangenen Korrekturmaßnahmen nicht richtig erkannt und beseitigt wurde. VDA 6 Teil 1 17.4

V - Schlagworte im Qualitätsmanagement

validiert validated   Status der Validierung DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Validierung validation   Bestätigen aufgrund einer Untersu­chung und durch Bereitstellen eines Nachweises, daß die besonderen Forderungen für einen speziellen beabsichtigten Gebrauch erfüllt worden sind. In der Automobilindustrie zählen Testfahrten mit  Neufahrzeugen zur Validierung. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Validierung Validation   Bestätigen aufgrund einer Untersuchung und durch Bereitstellung eines Nachweises, daß die besonderen Forderungen für einen speziellen beabsichtigten Gebrauch erfüllt worden sind. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Value Analysis VA Wertanalyse QS 9000 Anhang E
Value Engineering VE Wertentwicklung QS 9000 Anhang E
Variabelenprüfung Inspection by Variables   Annahmestichprobenprüfung, bei der anhand der Anzahl der fehlerhaften Einheiten oder der Fehler in den einzelnen Stichproben die Annehmbarkeit des Prüfloses festgestellt wird. DIN 55350 T 31
Variable Daten Variables Data    Variable Daten sind quantitative Resultate in Fällen, wo Messungen für die Analyse angewandt werden. Beispiele umfassen den Durchmesser eines Lagerzapfens in Millimeter, den Schließaufwand einer Tür in Newton, die Konzentration eines Elektrolytes in Prozent und das Drehmoment eines Befestigungsbolzens in Newton Metern. QS-9000 PPAP Glossar
VDA–Kleinteil-Ladeeinheit VDA-KLT Vom VDA genormte Ladeeinheit für Kleinteile  
Verband der Automobilindustrie e.V. VDA Verband von Automobilherstellern und Automobilzulieferern mit Sitz in Frankfurt am Main. Herausgeber der VDA Bände (Rote Reihe)  
Verband der Berufsgenos­senschaften VBG Unfallverhütungsvorschriften des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften  
Verfahren procedure   Festgelegte Art und Weise, eine Tätigkeit auszuführen. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Verfahrensanweisung  Procedures   Dies sind schriftlich niedergelegte Verfahren, die normalerweise anzuwenden und zu erstellen sind, wenn eine Tätigkeit mehr als eine Funktion oder eine Abteilung eines Unternehmens betrifft. Verfahrensanweisungen werden als Ebene-zwei-(2) - Dokumente im QM-System angesehen. (QS-9000 - 4.2.2). QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Verfahrensanweisungen Procedures   Schriftlich niedergelegte Verfahren, die dann zu erstellen sind, wenn Tätig­kei­ten mehr als eine Funktion oder Abteilung eines Unternehmens be­trifft. Ebene-zwei (2) - Dokumente. siehe auch „Qualitätsmanagement Verfahrensanweisung“ QS 9000 Glossar, 2.Edition
Verfahrensaudit process quality audit   QM-Audit, bei dem ein Verfahren auditiert wird. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Vergleich mit dem letzten Teil Last off part comparison   Der Vergleich zwischen dem letzten Teil einer Fertigung mit dem näch­sten (neuen) Teil einer anlaufenden Fertigung, um sicherzustellen, daß die Qualitätslage des neuen Teils mindestens der vorhergehenden Fertigung entspricht. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Vergleich mit dem letzten Teil Last Off Part Comparison   Ein Vergleich mit dem letzten Teil bedeutet den Vergleich zwischen dem letzten Teil einer Fertigung mit dem nächsten (neuen) Teil einer anlaufenden Fertigung, um sicherzustellen, daß die Qualitätslage des neuen Teiles mindestens dem der vorhergehenden Fertigung entspricht. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
verifiziert verified   Status der Verifizierung DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Verifizierung verification   ·        Bestätigen aufgrund einer Untersu­chung und durch Bereitstellung eines Nachweises, daß festgelegte Forde­rungen erfüllt worden sind. Dazu zählen alle Tests in der Prototypen- und Vorserienphase. Z.B. Freigabetest 1, 2 Versuchsfreigabe 1,2 DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Verifizierung  Verification   Bestätigen aufgrund einer Untersuchung und durch Bereitstellung eines Nachweises, daß festgelegte Forderungen erfüllt worden sind. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Verluste, qualitätsbezogene quality losses   siehe „qualitätsbezogene Verluste“ DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Verordnung über brennbare Flüssigkeiten VbF Verordnung über den Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten. VbF
Versandlabel   Versandlabel nach ODETTE oder VDA mit Angaben über den Inhalt der Ladeeinheit, Kunde, Lieferant, Ver­packung  
Verschleißwerkzeuge Perishable Tools   Verschleißwerkzeuge sind Bohrer, Schneidwerkzeuge, Einsätze etc., die gebraucht werden, um ein Produkt herzustellen und die während des Herstellungsverfahrens abgenutzt werden. QS-9000 PPAP Glossar
Verträglichkeit compatibility   Eignung von Einheiten, unter spezifi­schen Bedingungen zusammen benutzt zu werden, um relevante Forderungen zu erfüllen. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Vertragsprüfung contract review   Vor der Vertragsunterzeichnung durch den Lieferanten ausgeführte systematische Tätigkeit, um sicher­zustellen, daß die Qualitätsforderun­gen angemessen festgelegt, frei von Unklarheiten, dokumentiert und durch den Lieferanten realisierbar sind. DIN EN ISO 8402, AUG.1995 DIN EN ISO 8402, AUG.1995-Beiblatt
Vertrauensbereich confidential interval   Aus Stichprobenergebnissen berechneter Schätzbereich, der den wahren Wert  v des zu schätzenden Parameterts auf dem vorgegebenen Vertrauensniveau 1-a einschließt. DIN 55350 T 24
Volumenmodellierung Solid Modelling   Die Volumerimodellierung bezeichnet eine CAD Methode, bei der das Produktdesign unter Darstellung der dreidimensionalen physikalischen Eigenschaften am Produkt durchgeführt wird. Dies erlaubt automatisierte Analysen der Geometrien und der physikalischen Eigenschaften. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Vom Kunden beigestellte Produkte   Einzelteile, Baugruppen, Behälter, Werkzeuge und ähnliches, die vom Kunden zur bestimmungsgemäßen Verwendung, in der Regel unentgelt­lich, überlassen werden.  
Vorbeugungsmaßnahme preventive action   Tätigkeit, ausgeführt zur Beseitigung der Ursachen eines möglichen Feh­lers, Mangels oder einer anderen unerwünschten Situation, um deren Vorkommen vorzubeugen. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Vorbeugungsmaßnahmen Preventive Action   Tätigkeit, ausgeführt zur Beseitigung der Ursachen eines möglichen Fehlers oder einer anderen unerwünschten Situation, um dessen Auftreten vorzubeugen. (Verändert gegenüber 8402). QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Vorgabezeit   Zeitbedarf (stückbezogen) zur Mon­tage eines Produktes  
Vorgeschriebene Lieferanten   Unterlieferanten, die vom Kunden für bestimmte Materialien oder Teile zwingend vorgeschrieben werden.  
Vorlagestufe Submission Level   Vorlagestufe bezieht sich auf die Nachweisstufe, die gefordert ist für die Produktionsteil-Vorlagen (Bezug auf Abschnitt IV des QS-9000 PPAP). QS-9000 PPAP Glossar
Vorläufige Abnahme  Interim Approval   Vorläufige Abnahme erlaubt Versendung von Produkten für einen bestimmten Zeitraum oder Menge. Da nicht alle Kunden vorläufige Genehmigungen gewähren, muß der verantwortliche Teile-Genehmigungs-Bereich angesprochen werden. QS-9000 PPAP Glossar
Vorläufige Prozeßfähigkeit Preliminary Process Capability   Nach dem positiven Ergebnis der vorläufigen Prozeßfähigkeitsuntersu­chung wird der Prozeß vorläufig freigegeben. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Vorläufige Prozeßfähigkeitsstudien Preliminary Process Capability   Vorläufige Prozeßfähigkeitsstudien sind Kurzzeitstudien, die ausgeführt werden, um vorzeitig Informationen über neue oder überarbeitete Prozesse in Bezug auf interne oder Kundenforderungen zu erhalten. In vielen Fällen sollten vorläufige Studien an mehreren Punkten in der Entwicklung neuer Prozesse ausgeführt werden (z.B. im Betrieb des Teile- oder Werkzeug-Unterlieferanten, nach Installation beim Lieferanten). Diese Studien sollten auf soviel Messungen wie möglichen basieren. Im Falle von X/R-Regelkarten werden wenigstens 20 Stichproben (i.d.R. drei bis fünf Teile je Stichprobe) benötigt, um ausreichende Daten zur Entscheidungsfindung zu erhalten. Wenn diese Anzahl von Daten nicht verfügbar ist, sollten Regelkarten mit sämtlichen verfügbaren Daten angelegt werden.  QS-9000 PPAP Glossar
Vorläufige Prozeßfähigkeits­untersuchungen Preliminary Process Capability Studies   Kurzzeituntersuchungen, um frühzei­tig Informationen bezüglich der Lei­stung eines neuen oder geänderten Prozesses im Hinblick auf die Erfor­dernisse des Kunden zu erlangen. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Vorschriften, gesetzliche   siehe „Forderungen der Gesellschaft“  

U - Schlagworte im Qualitätsmanagement

Übereinstimmung conformance   Übereinstimmung bedeutet, daß das Material den Kundenspezifikationen und Forderungen entspricht. QS-9000 PPAP Glossar
Umfassendes Qualitätsma­nagement total quality management   Auf die Mitwirkung aller ihrer Mitglie­der gestützte Managementmethode einer Organisation, die Qualität in den Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenstellung der Kunden auf langfristigen Geschäftserfolg sowie auf Nutzen für die Mitglieder der Organisation und der Gesellschaft zielt. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Umgebung environment   Alle Prozeßbedingungen, die die Fertigung und Qualität eines Teiles oder Produktes umgeben oder sie beeinflussen. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Umgebung Environment   Umgebung sind alle Prozeßbedingungen, die die Fertigung und Qualität eines Teiles oder Produktes umgeben oder sie beeinflussen. Die Umgebung wird an jedem Standort unterschiedlich sein, aber schließt im allgemeinen folgendes ein: Haushaltsführung (Ordnung und Sauberkeit), Beleuchtung, Lärm, Heizung, Belüftung, und Klimatisierung (HVAC), weiterhin elektrostatische Entladung (ESD) und Sicherheitsrisiken in bezug auf die Haushaltsführung. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Unfallverhütungsvorschrift UVV Vorschriften zur Verhütung von Unfäl­len.  
Unterauftragnehmer subcontractor   Organisation, die dem Lieferanten ein Produkt bereitstellt. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Unterauftragnehmer (Unterlieferant) Subcontractor   Unternehmen, die Produktionsmate­rialien oder Produktions- oder Kundendienstteile direkt an einen Liefe­ranten  liefern. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Unterauftragnehmer (Unterlieferant) Subcontractors   Unternehmen, die Produktionsmate­rialien oder Produktions- oder Kundendienstteile direkt an einen Liefe­ranten liefern. Siehe “Standort” QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Unterauftragnehmer-Entwicklung Subcontractor Development   Unterauftragnehmer-Entwicklung umfaßt alle Aktivitäten die durchgeführt werden um die Leistung des Qualitätsmanagementsystems eines Unterlieferanten zu verbessern. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Untersuchung der Kurzzeitfähigkeit der Prozesse Initial Process Study   Kurzzeit - Prozeßfähigkeitsuntersuchungen sind Kurzzeituntersuchungen, um frühzeitig Informationen bezüglich der Leistung eines neuen oder geänderten Prozesses im Hinblick auf die Erfordernisse des Kunden zu erlangen. Vielfach werden Kurzzeit - Prozeßfähigkeitsuntersuchungen zu verschiedenen Zeitpunkten bei der Entwicklung eines neuen Prozesses durchgeführt (z.B. im Werk eines Unterauftragnehmers für Werkzeuge und Einrichtungen, im Lieferantenwerk nach Montage der Werkzeuge und Einrichtungen). Die Untersuchungen sollten auf variablen Daten unter Benutzung von Regelkarten basieren. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Ursachen & Wirkungsdia­gramm 6M Diagramm zur Problemanalyse. Erfassung aller möglichen Ursachen für ein Problem oder Zustand mit graphischer Darstellung um die Hauptursache(n) herauszufinden. Andere Namen: Fischgrätdiagramm / Ishikawa-Diagramm  

T - Schlagworte im Qualitätsmanagement

Tandem Konkret TK Festlegungen, die den Informationsfluß und die reibungslose Abwicklung der Prozesse zwischen Mercedes-Benz und seinen Zulieferpartnern regeln. Mercedes-Benz
Tätigkeit  Activity   ,Tätigkeit” kann sich auf Tätigkeitsbereiche, Abteilungen, Tätigkeitsabläufe (Prozesse), Funktionen etc. in einem Unternehmen beziehen QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Technische Regeln für Ge­fahrstoffe TRGS Technische Regel für den Umgang mit Gefahrstoffen. TRGS
Theorie der Engpaßbeseitigung Theory of Constraints   Durch die Produktionsphilosophie „Theory of Constraints” wird beabsichtigt Organisationen die positiven Wirkungen von „Veränderungen” basierend auf der Ständigen Verbesserung nahezubringen. Dabei werden weniger Maschinen oder physikalische Aspekte/Grenzen angesprochen, sondern eher (psychologische) Aspekte wie „Widerstand gegen Veränderungen” oder „eingefahrene Wege” weiche die Leistungsfähigkeit in bezug auf gesetzte Ziele einschränken (z.B. bestimmte Zwänge). QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Toleranz tolerance   Höchstwert minus Mindestwert und auch obere Grenzabweichung minus untere Grenzabweichung. DIN 55350 T 12
Total Quality Control total quality control TQC siehe „Umfassendes Qualitätsmana­gement“ DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Total Quality Management total quality management TQM siehe „Umfassendes Qualitätsmana­gement“ DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Trägergemeinschaft für Ak­kreditierung TGA Deutsche Akkreditierungsstelle für Zertifizierer QS 9000 Anhang E
Typmuster   siehe „Erstmuster“ - Begriff nicht verwenden! - DIN 55350 T 15

S - Schlagworte im Qualitätsmanagement

Schätzung estimation   Verfahren, das angewendet wird, um aus Stichprobenergebnissen Schätzwerte oder Schätzbereiche für die Parameter der Wahrscheinlichkeitsverteilung zu bestimmen, die als Modell für die Grundgesamtheit gewählt wurden, aus der die Stichprobe stammt. DIN 55350 T 24
Schätzwert estimate   Wert der Schätzfunktion. DIN 55350 T 24
Schichtbuch   Buch zum Eintrag von Problemen und Informationen während der Produktion  
Schlüssel Charakteristik für ein Produkt Key Product Characteristics KPC Wesentliche Produktmerkmale (General Motors) QS 9000 Anhang E
Schlüssel Charakteristik für ein Produkt Key Product Characteristic KPC KPC ist diejenige Produkteigenheit, die nachfolgende Handhabung, Produktfunktion oder Kundenzufriedenheit beeinflussen. KPCs werden von der technischen Abteilung des Kunden, dem Qualitätsbeauftragten und dem Lieferantenpersonal auf der Basis von Design und Prozeß-FMEAs aufgestellt und müssen vom Lieferanten im Kontrollplan eingeschlossen sein. Jegliche KPCs, die in vom Kunden freigegeben technischen Forderungen enthalten sind, stellen Mindestforderungen dar und beeinflussen nicht die Verantwortlichkeit des Lieferanten, alle Aspekte des Design, des Herstellungsverfahrens und Verwendung beim Kunden, nochmals zu überprüfen und weitere KPCs zu bestimmen. QS-9000 PPAP Glossar
Schlüssel Merkmale für Kontrollen) Key Control Characteristics KCC KCCs sind diejenigen Prozeßparameter, deren Abweichungen um den Zielwert herum geregelt werden müssen, um sicherzustellen, daß ein wichtiges Merkmal erhalten bleibt im Verhältnis zum Zielwert. KCCs verlangen Überwachung, entsprechend einem genehmigten Kontrollplan und sollten als Maßnahmen für Verfahrensverbesserung betrachtet werden. QS-9000 PPAP Glossar
Schulungsprogramm Training program   Schulungsprogramm bedeutet die Ermittlung des gesamten Schulungsbedarfes und die daraus abgeleiteten Maßnahmen in allen Unternehmensbereichen. VDA 6 Teil 1 04.1
Schüttgüter bulk materials   Produkte die bei Erhalt nicht die Charakteristika von Fertigteilen haben, die jedoch während des Fertigungsprozesses ein Bestandteil des Produktes werden (z.B. Plastikgranulat, phosphatierende Gebinde, Farben, Öl, Treibstoff). In den meisten Fällen wird Ihr Kunde eine genehmigte Bezugsliste für Schüttgüter beistellen. QS-9000 PPAP Glossar
Selbstprüfung operator inspection   Teil der zur Qualitätslenkung erforderlichen Qualitätsprüfung, der vom Bearbeiter selbst ausgeführt wird. DIN 55350 T 17
Selbstprüfung self-inspection   Prüfung der Arbeit durch den Ausfüh­renden selbst nach festgelegten Regeln. DIN EN ISO 8402, AUG.1995 DIN EN ISO 8402, AUG.1995-Beiblatt
Seminarmittel   Sämtliche Präsentationsmedien (Overhead, Flipchart, Videokamera, Laptop mit LCD-Display), Schreibma­terial, Plakate und Papiere.  
Sequentielle Stichprobenprüfung Sequential Sampling Inspection   siehe „Sequential Sampling Inspection“ DIN 55350 T 31
Serienfertigung Full scale production / mass production   Herstellung von Produkten der glei­chen Art und in gleicher Ausführung, in wiederkehrenden Aufträgen. VDA 6 Teil 1 4.5.3
Sicherheit safety   Zustand, in dem das Risiko eines Personen- oder Sachschadens auf einen annehmbaren Wert begrenzt ist. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Sicherheitsdatenblatt   Wer als Hersteller, Einführer oder erneuter Inverkehrbringer gefährliche Stoffe oder Zubereitungen in den Verkehr bringt, hat den Abnehmer spätestens bei der ersten Lieferung des Stoffes oder der Zubereitung ein Sicherheitsdatenblatt nach Anhang I Nr. 5, GefStoffV zu übermitteln. Es enthält Gefahrenhinweise, Schutz­vorschriften, Entsorgungshinweise, Hinweise zur Ersten Hilfe usw. GefStoffV
Sicherheitsmerkmale Safety Characteristics    Sicherheitsmerkmale (Chrysler Definition) sind Spezifikationen, die besondere Prozeßkontrollen verlangen, um Übereinstimmung mit Fahrzeugsicherheitsforderungen von Chrysler oder der Regierung sicherzustellen. QS-9000 PPAP Glossar
Significant Characteristics Signifikantes Merkmal SC Signifikantes Merkmal QS 9000 Anhang E
Simulationstechiken Simulation Techniques   Nachbilden von Teilen oder der Gesamtheit des Systemverhaltens durch Abbildung dieses Systems mittels eines anderen unähnlichen Systems. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Société Générale D’Achats SOGEDAC Herausgeber der Qualitätsnorm der französischen Automobilhersteller Renault und PSA  
Society of Automotive Engi­neers Vereinigung von Automobilingenieuren SAE Verband amerikanischer Ingenieure QS 9000 Anhang E
Sollwert desired value   Wert eines quantitativen Merkmals, von dem die Istwerte dieses Merkmals so wenig wie möglich abweichen sollen. DIN 55350 T 12
Sonderfreigabe (nach Reali­sierung) production permit; waiver   Schriftliche Ermächtigung, ein Pro­dukt, das die festgelegten Forderun­gen nicht erfüllt, zu gebrauchen oder freizugeben. DIN EN ISO 8402, AUG.1995 DIN EN ISO 8402, AUG.1995-Beiblatt
Sonderfreigabe (vor Realisie­rung) production permit; waiver   Vor der Realisierung eines Produkts erteilte schriftliche Ermächtigung, die ursprüngliche Qualitätsforderung nicht zu erfüllen. DIN EN ISO 8402, AUG.1995 DIN EN ISO 8402, AUG.1995-Beiblatt
Sonderfreigabe durch die Entwicklung des Kunden  Engineering Approved Product Authorization (EAPA)   Eine schriftliche Ermächtigung des Kunden, die immer erforderlich ist, wenn das Produkt oder der Prozeß von dem gegenwärtigen, vom Kunden freigegebenen Produkt oder Prozeß abweicht (Siehe Production Part Approval Process manual (PPAP)). Dies gilt gleichermaßen auch für Produkte einschließlich Dienstleistungen von Unterauftragnehmern. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Sonderfreigabe durch die Entwicklung des Kunden Engineering Approved Pro­duct Authorisation EAPA Fertigungsfreigabe durch Entwicklung des Kunden QS 9000 Anhang E
Sorgfaltspflicht Due care   Vernünftige Sorgfalt, die der Lieferant zum Zeitpunkt der Herstellung oder Entwicklung bei seinen Produkten anwendet, damit sichergestellt wird, daß das entwickelte und hergestellte Produkt für den beabsichtigten und vorhersehbaren Zweck für die, die es benutzen können, sicher ist.  Darin sind auch der zu erwartende Gebrauch und Gefährdungen durch das Produkt einzubeziehen. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Spezielle Prozesse Special processes    Spezielle Prozesse sind Prozesse, deren Ergebnisse am Produkt erst zu einem späteren Zeitpunkt oder gar nicht verifiziert (nachgeprüft) werden können. VDA 6 Teil 1 14.5
Spezifikation specification   Dokument in dem Forderungen festgelegt sind. (siehe auch „Lastenheft“) DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Spezifikationen Specifications    Spezifikationen sind technische Forderungen zur Beurteilung der Akzeptierbarkeit eines Produktmerkmals. Für das Produktionsteile-Abnahmeverfahren muß jedes Produktmerkmal so gemessen werden, wie in de  technischen Spezifikationen identifiziert. Es werden tatsächliche Meß- und Testergebnisse benötigt. Spezifikationen sollten nicht verwechselt werden mit Eingriffsgrenzen, welche die „Stimme des Prozesses“ darstellen. QS-9000 PPAP Glossar
Stabile Prozesse Stable Processes    Stabile Prozesse sind Prozesse, die unter statistischer Kontrolle sind. Abweichungen im Ergebnis eines stabilen Prozesses rühren nur von zufälligen Ursachen her. Ein stabiler Prozeß ist abschätzbar. Bei vorläufigen Prozeßuntersuchungen, die vor der Produktionsteilvorlage durchgeführt werden, brauchen Tests nicht so streng sein wie für die laufenden Prozesse. QS-9000 PPAP Glossar
Standards Council of Canada Kanadisches Institut für Normung SCC Kanadisches Institut für Normung QS 9000 Anhang E
Standort Site   „Standort” wird als Ort eines Lieferanten oder Unterauftragnehmers definiert, an dem wertschöpfende Prozesse durchgeführt werden. Standort” schließt auch Handelsgesellschaften ein, die Produkte vertreiben, die von anderen Unternehmen hergestellt wurden. Ausgelagerte Untemehmensbereiche, in denen nur Materialien vor dem weiteren Versand zwischengelagert werden, sind von der Zertifizierung nach QS9000 ausgenommen. Diese Definition schließt Lieferanten von indirekten Materialien oder Fahrzeug-Montagewerke nicht ein.  Lieferanten von Schüttgütern oder indirekten Materialien sollten Kontakt zum beschaffenden Bereich des Kunden aufnehmen, damit entschieden werden kann, ob das jeweilige Material als Produktionsmaterial angesehen wird. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Standortforderungen   Forderungen an einen Produktions­standort.  
Statistical Control  Statistische Kontrolle   Statistische Kontrolle ist der Zustand in einem Fertigungsprozeß, von dem alle systematischen Ursachen für Abweichungen eliminiert wurden und nur zufällige Ursachen verbleiben. Statistische Kontrolle wird auf einer Regelkarte nachgewiesen durch Lage aller Punkten innerhalb der Eingriffsgrenzen und durch Abwesenheit jedweder nicht zufälliger Folgen oder Trends. Statistische Kontrolle ist ein beschreibender Ausdruck für einen stabilen Herstellungsprozeß. QS-9000 PPAP Glossar
Statistische Prozeßienkung Statistical Process Control   Beschreibt den Gebrauch von statistischen Methoden wie Qualitätsregelkarten, um den Prozeß oder dessen jeweilige Ergebnisse zu analysieren und angemessene Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Prozeßlenkung und zur Verbesserung der Prozeßfähigkeit durchzuführen. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Statistische Prozeßregelung statistical process control SPC Methode, über die statistische Auswertung von Stichprobenuntersuchungen und deren Dokumentation einen Prozeß zu steuern. Die Ergebnisse werden auf einer Regelkarte dargestellt. QS 9000 Anhang E
Statistische Versuchsmethodik Design of Experiments DOE Entwicklungstechnik QS 9000 Anhang E
Statistische Versuchsmethodik (DOE) Design of Experiment DOE Dies ist eine Versuchstechnik, die durch Beeinflussung der Prozeßeingangsgrößen für ein besseres Verständnis der Prozeßausgangsgrößen sorgen soll.  Versuche im Entwicklungsstadium sind Tests oder Testreihen bei denen mögliche Prozeßeinflußgrößen systematisch variiert und gemäß einer vorgegebenen Versuchstabelle systematisch verändert werden. Die Ergebnisse werden unter bestimmten Rahmenbedingungen bewertet 1) Identifikation der wesentlichen Einflußgrößen unter den getesteten. 2) Quantifizierung der Effekte in Abhängigkeit der Variation dieser Einflußgrößen in verschiedenen Niveaus. 3) Erreichen eines besseren Verständnisses des Zusammenwirkens der Einflußgrößen im Prozeß. 4) Vergleichen der ermittelten Effekte und deren gegenseitigem Wechselwirkungen. Typische Ansätze zum experimentellen Entwicklung sind Methoden die als Klassische Methoden” oder Taguchi-Methoden bezeichnet werden. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Stichprobenanweisung Sampling Plan   Anweisung über den Umfang der zu entnehmenden Stichprobe(n) und über die Kriterien für die Feststellung der Annehmbarkeit des Prüfloses. DIN 55350 T 31
Stichprobenplan Sampling scheme   Zusammenstellung von Stichprobenanweisungen nach übergeordneten Gesichtspunkten, die sich aus dem Stichprobensystem ergeben. DIN 55350 T 31
Stichprobensystem Sampling System   Zusammenstellung von Stichprobenplänen mit Regeln für ihre Anwendung. DIN 55350 T 31
System system   Die Struktur einer Organisation, in der Zuständigkeit (Verantwortlichkeiten, Befugnisse) und Wechselbeziehungen sowie Verfahren und Prozesse mit den erforderlichen Mitteln für die Verwirk­lichung einer Aufgabe festgelegt sind. VDA 6 Teil 1 4.5.1
System - FMEA   Die System . FMEA untersucht das funktionsgerechte Zusammenwirken der Systemkomponenten sowie die Systemsicherheit, Zuverlässigkeit und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften. Mercedes-Benz Tandem Konkret Nr. 27
System vorbestimmter Zeiten  methods-time measurement MTM Methode, genaue Vorgabezeiten für Montageprozesse zu ermitteln ohne dafür Zeitaufnahmen machen zu müssen.  
Systemaudit quality system audit   Qualitätsaudit, bei dem das QM-System auditiert wird. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
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