Hartmut Hoffmann Qualitätsmanagement

F - Schlagworte im Qualitätsmanagement

f1, f2 - Fehler   Fehler der einzelnen Geräte oder Aufnehmer für ein Vertrauensniveau von 95%  
Fähigkeit Capability   Das Maß der Streuung in einem stabilen Prozeß. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Fähigkeit Capability   Das Maß der Streuung in einem stabilen Prozeß. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fähigkeit Capability   Fähigkeit ist die gesamte Spannweite von Abweichungen eines stabilen Prozesses. QS-9000 PPAP Glossar
Fähigkeit von Prüfmitteln Capability of inspection and test equipment   Die Fähigkeit von Prüfmitteln wird von der Meßunsicherheit des Prüfmittels im Verhältnis zur Toleranz des Prüfmerkmales bestimmt. VDA 6 Teil 1 16.4
Fähigkeitsindices (Cp, Cpk)  Capability Indices Cp, Cpk Siehe Handbuch Statistical Process Control QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fähigkeitsindizes (Pp, Ppk) Performance Indices Pp, Ppk Siehe Handbuch Statistical Process Control. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fehler Non-conformance   Nichterfüllung vorgegebener Forderungen durch einen Merkmalswert. DIN 55350 T 31
Fehler nonconformity   Nichterfüllung einer festgelegten Forderung. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Fehler nonconformity   Ein Produkt oder Material ist fehlerhaft, wenn es Kundenforderungen oder Spezifikationen nicht erfüllt. Ein Verfahren ist fehlerhaft, wenn es eine QM-System-Forderungen nicht erfüllt. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Fehler  Nonconformance   Ein Produkt oder ein Material ist fehlerhaft, wenn es Kundenforderungen oder Spezifikationen nicht erfüllt. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fehler  Nonconformity   Ein Verfahren ist fehlerhaft, wenn es eine QM-Systemforderung nicht erfüllt. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fehler- und Störmeldung FSM Meldung über Fehler und Störungen  bei Prozessen und Verfahren.  
Fehler, kritischer critical non-conformance   Fehler, von dem anzunehmen oder bekannt ist, daß er voraussichtlich für Personen, die die betreffende Einheit benutzen, instandhalten oder auf sie angewiesen sind, gefährliche oder unsichere Situationen schafft; oder ein Fehler, von dem anzunehmen oder bekannt ist, daß er voraussichtlich die Erfüllung der Funktion einer größeren Anlage, wie z.B. eines Schiffes, eines Flugzeuges, einer Rechenanlage, einer medizinischen Einrichtung oder eines Nachrichtensatelliten, verhindert. DIN 55350 T 31
Fehlerhafte Einheit Nonconforming Item   Einheit mit einem oder mehreren Fehlern. DIN 55350 T 31
Fehlerklassifizierung Classification of Non-conformance   Einstufung möglicher Fehler einer Einheit in Fehlerklassen nach einer Bewertung, die an den Fehlerfolgen ausgerichtet ist. International üblich sind die Fehlerklassen: „Kritischer Fehler“, „Hauptfehler“ und „Nebenfehler“ DIN 55350 T 31
Fehlerkosten costs of poor quality   Kosten, die mit der Herstellung von fehlerhaften Produkten verbunden sind. Typischerweise werden diese Kosten in zwei Kategorien unterteilt: Interne Fehler und externe Fehler. Die im Rahmen der normalen finanziellen Berichterstattung im Unternehmen verfügbaren Informationen sollten für die Identifizierung und Lenkung der Kosten ausreichen. (in der Englischen Terminologie wird manchmal im Wechsel mit costs of poor quality” “costs of non-conformance (CONC) verwendet.) Siehe hierzu auch ergänzende Hinweise in ISO 9004-1. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fehler-Möglichkeits und Einfluß Analyse (Ausfall-Möglichkei­ten und Ausfallfolgen-Ana­lyse) Failure-mode and effect -analysis FMEA Methode der Untersuchung möglicher Fehler/Ausfälle in den Elementen einer betrachteten Einheit sowie die Feststellung der erwartbaren Fehler-/Ausfallfolgen für die anderen Elemente und für die Funktion der betrachteten Einheit mit dem Ziel, durch geeignete Maßnahmen die potentiellen Fehler-/Ausfallfolgen zu minimieren. QS 9000 Anhang E
Fehler-Möglichkeits- und Einflußanalyse (FMEA) Failure Mode and Effects Analysis (FMEA)   FMEA ist eine systematisierte Technik, die die potentiellen Fehler eines Designs oder eines Fertigungsprozesses identifiziert und einstuft mit dem Zweck, Verbesserungsmaßnahmen nach Prioritäten einzuordnen. QS-9000 PPAP Glossar
Fehlermöglichkeits und Einflußanalyse (FMEA) Failure Mode and Effects Analysis FMEA Die FMEA ist eine systematisierte Gruppe von Aktivitäten mit der folgendes beabsichtigt wird: 1) Mögliche Fehler eines Produktes/Prozesses und deren Folgen zu erkennen und zu bewerten. 2) Maßnahmen auszuweisen, die das Auftreten von möglichen Fehlern vermeiden oder reduzieren und 3) dieses Verfahren zu dokumentieren. Siehe hierzu das Reterenzhandbuch Potential Failure Mode and Effects Analysis. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fehlerteile pro 1 Million / Parts per Million ppm Fehlerteile pro eine Million. ppm ist eine Möglichkeit, die Leistung eines Prozesses in Form von echten oder projizierten fehlerhaften Teilen zu bestimmen. 10000 ppm entspricht 1% Fehlerteile. QS 9000 Glossar, 2.Edition QS 9000 Anhang E
Fehlerteile pro 1 Millionen (PPM) Parts Per Million PPM ppm ist eine Methode, die Leistung eines Prozesses in Form von fehlerhaften Produkten zu bestimmen. ppm-Daten können verwendet werden, um die Reihenfolge von Korrekturmaßnahmen festzulegen. Die Kunden verwenden unterschiedliche Definitionen für fehlerhaften Einheiten (z.B. alle sortierten Einheiten, nur die fehlerhaften Einheiten, alle Einheiten in einem Behältnis). QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fehlerverdächtiges Material oder Produkt Suspect Material or Product   Materialien oder Produkte deren Prüfstatus unsicher ist oder unbekannt ist. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fehlerverhütungskosten FvK Kosten die durch fehlerverhütende und/oder vorbeugende Tätigkeiten im Rahmen des Qualitätsmanagement verursacht sind. Fehlerverhütungskosten entstehen nicht nur im Bereich Qualität, sondern werden meist in anderen Berei­chen des Unternehmens aufgewendet, wie zum Beispiel in Entwicklung, Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Vertrieb.  
Fehlervermeidung Mistake Proofing   Fehlervermeidung umschreibt die Verwendung von Prozeß- oder Designmerkmalen, um der Herstellung von fehlerhaften Produkten vorzubeugen. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fertigungsgerechtes (DFM) und Montagegegerechtes (DFA) Design Design for Manufacturing (DFM), Design for Assembly (DFA) DFM, DFA Ein während des Designs simultan ablaufender Prozeß zur Optimierung der Aspekte Designfunktion, Herstellbarkeit und einfache Montage. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fertigungsmuster   siehe „Erstmuster“ - Begriff nicht verwenden! - DIN 55350 T 15
Fertigungsparameter Production parameters   Fertigungsparameter sind prozeßbeeinflussende Größen, die der Prozeßsteuerung und -regelung dienen. VDA 6 Teil 1 13.3
Feststellung, Qualitätsaudit quality audit observation   Während eines Qualitätsaudits fest­gestellter und durch Nachweis beleg­ter Sachverhalt. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
fges, stat   Statistischer Gesamtfehler der Meß­kette für ein Vertrauensniveau von 95%  
Finite Elemente Analyse Finite Elemente Methoden FEA Analyse von Teilen aufgrund der rechnerischen Zerlegung des Teiles in kleinste Elemente und die Analyse dieser Elemente. Z.B. angewandt bei Festigkeitsuntersuchungen.  QS 9000 Anhang E
Finite Elemente Methoden (FEA) Finite Element Analysis FEA Methode zur mathematischen Modellierung von komplexen Bauteilstrukturen. Durch Überlagerung dieses Modells mit bekannten Kräften, können die Spannungen und Verformungen (Verlagerungen) der Struktur ermittelt werden. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
First in First out First in First out FiFo Von identischen Produkten werden die zeitlich zuerst eingelagerten zeitlich auch als erste wieder ausge­lagert.  
Fischgrätdiagramm   siehe „Ursachen & Wirkungsdia­gramm“  
Food & Drug Administration Food & Drug Administration FDA Gesundheitsbehörde der USA  
Forderungen der Gesellschaft requirements of society   Verpflichtungen aufgrund von Geset­zen, Vorschriften, Verordnungen, Kodizen, Statuten und anderen Er­wägungen. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Form- und Lagetolerierung (GD&T) Geometric Dimensioning & Tolerancing  GD&T Die Form- und Lagetolerierung umfaßt eine Satz mit Regeln und standardisierten Symbolen zur Definition der Gestaltzonen eines Teils und deren Verknüpfung zueinander auf einer technischen Zeichnung.  Die Form- und Lagetolerierung stellt die geometrische Verknüpfung dieser einzelnen Gestaltzonen am Teil zueinander her (statt der Verknüpfung über ein kartesisches Koordinatensystem), wobei die maximal zulässige Toleranz ausgewiesen wird, die noch eine vollständige Funktion des Produktes gewährleistet. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fortbildung   Maßnahmen zur Erlangung einer höheren Qualifikation.  
Fortdauernde Prozeßfähigkeit   Eine langfristige Bewertung der statistischen Prozeßlenkung oder Prozeßleistung. Die Zeitspanne ist typischerweise drei bis sechs Mo­nate. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Freigabe Release   Freigabe ist die Genehmigung durch die verantwortlichen Stellen. VDA 6 Teil 1 10.1
Freigegebenes Material Approved Material   Materialien, die entweder Industri­e­normen oder Kundenspezifikationen entsprechen. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Freigegebenes Material  Approved Materials   Materialien, die entweder Industri­e­normen oder Kundenspezifikationen entsprechen. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Funktionelle Prüfung Functional Verification   Prüfung von Teilen um sicherzustel­len, daß diese allen technischen Leistungs- und Materialforderungen des Kunden und Lieferanten entspre­chen. Sie wird jährlich einmal durch­geführt, es sei denn, es wurde eine andere Frequenz in dem vom Kun­den genehmigten QM-Plan festge­legt. Die Ergebnisse müssen dem Kunden auf Anforderung zur Bewer­tung vorgelegt werden. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Funktionsprüfung  Functional Verification   Die funktionelle Prüfung ist das Prüfen von Teilen um sicherzustellen, daß ddiese allen technischen Leistungs- und Materialforderungen des Kunden und Lieferanten entsprechen. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe

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