Hartmut Hoffmann Qualitätsmanagement

H - Schlagworte im Qualitätsmanagement

Haltepunkt hold point   In einem geeigneten Dokument fest­gelegter Punkt, über den hinaus eine Tätigkeit ohne die Genehmigung einer bezeichneten Organisation oder eines Befugnisinhabers nicht fort­schreiten darf. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Hauptfehler Major Nonconformance   Nicht kritischer Fehler, der voraussichtlich zu einem Ausfall führt oder die Brauchbarkeit für den vorgesehenen Verwendungszweck wesentlich herabsetzt. DIN 55350 T 31

G - Schlagworte im Qualitätsmanagement

Gebrauchstauglichkeit fitness for use   Eignung eines Gutes für seinen bestimmungsgemäßen Verwendungszweck, die auf objektiv und nicht objektiv feststellbaren Gebrauchseigenschaften beruht, und deren Beurteilung sich aus individuellen Bedürfnissen ableitet. DIN 55350 T 11
Gefahrgutverordnung Straße GGVS Verordnung über den Transport von Gefahrgut (Gefahrstoff) auf Straßen. GGVS
Gefahrstoff   Gefahrstoffe sind die in § 19 Abs. 2 des Chemikaliengesetzes bezeichne­ten Stoffe, Zubereitungen und Er­zeugnisse ChemG
Gefahrstoffkataster   Verzeichnis aller ermittelten Gefahr­stoffe mit denen im Betrieb umge­gangen wird. Es enthält folgende Angaben: Bezeichnung des Gefahr­stoffes, gefährliche Eigenschaften des Gefahrstoffes, Mengenbereiche des Gefahrstoffes im Betrieb, Ar­beitsbereich in dem mit dem Gefahr­stoff umgegangen wird.  
Gefahrstoffverordnung GefStoffV Verordnung zum Schutz vor gefährli­chen Stoffen GefStoffV
Gekennzeichneter Ausdruck Marked Print   Gekennzeichneter Ausdruck ist eine technische Zeichnung, die von der Technischen Abteilung des Kunden geändert, abgezeichnet und datiert ist (die technische Änderungsnummer muß eingeschlossen sein): QS-9000 PPAP Glossar
genehmigt approved   Genehmigt bedeutet, daß die Teile oder die damit zusammenhängende  Dokumentation, die dem Kunden vorgelegt oder von ihm überprüft wurden , allen Kundenforderungen entsprechen. Nach Produktionsfreigabe ist der Lieferant autorisiert, das Produkt wie vom Kunden angewiesen zu versenden. QS-9000 PPAP Glossar
Genehmigte Bezugsliste Approved Source List   Genehmigte Bezugsliste ist eine Liste von Lieferanten und Unterlieferanten, die vom Kunden für akzeptabel befunden wurden . Verwendung von Produkten von einem genehmigten Unterlieferanten entbinden den direkten Lieferanten nicht von der Verantwortung für die Qualität des Produktes. QS-9000 PPAP Glossar
Genehmigte Zeichnung  Approved Drawing   Genehmigte Zeichnung ist eine technische Zeichnung, die von der Technischen Abteilung abgezeichnet und durch die Kunden - Organisation freigegeben ist. QS-9000 PPAP Glossar
Geplante Instandhaltung Preventive maintenance   Eine Instandhaltung ist dann planmäßig, wenn Wartung und die Inspektion einer Maschine / Anlage in festgelegtem Umfang und Zeitabstand durchgeführt wird. Dazu gehört auch, daß erforderliche Instandsetzungsmaßnahmen vorgeplant ggf. auch vorbeugend durchgeführt werden. VDA 6 Teil 1 14.4 (VDI 2890)
Gesamtwirksamkeit der Ausrüstungen (Overall Equipment Effectiveness)   Stellt das Produkt dreier Meßgrößen dar: Verfügbarkeit x Leistungsgrad x Ertrag Verfügbarkeit ist der Zeitanteil, in der die Anlage verfügbar ist. Der Leistungsgrad drückt aus, wie die Ausbringung der Anlage in bezug zur ausgelegten Zykluszeit ist und der Ertrag ist der Anteil der Gutteile. (Diese Definition wurde der SAE-Schrift Reliability and Maintainability Guideline for Manufacturing Machinery and Equipment” entnommen). QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Geschäftsplan business plan   Ein Geschäftsplan ist ein Dokument mit firmenspezifischen, strategischen Projekten und Zielen, die in einer vorgegebenen Zeit zu erfüllen oder zu erreichen sind. VDA 6 Teil 1 Z1.1
Gesellschaft, Forderungen der requirements of society   siehe „Forderungen der Gesellschaft“ DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Gesetzliche Vorschriften   siehe „Forderungen der Gesellschaft“  
Gewährleistungsbedingungen   Kundenspezifische Bedingungen über die Gewährleistung die über die gesetzlichen Forderungen hinausge­hen.  
Grundsätze (QM-Element) Quality management element principles   QM-Führungselement mit allgemeingültigen QM Grundsätzen für einige oder für alle QM-Elemente, wie sie sich aus der Qualitätspolitik ergeben. DIN 55350 T 11

F - Schlagworte im Qualitätsmanagement

f1, f2 - Fehler   Fehler der einzelnen Geräte oder Aufnehmer für ein Vertrauensniveau von 95%  
Fähigkeit Capability   Das Maß der Streuung in einem stabilen Prozeß. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Fähigkeit Capability   Das Maß der Streuung in einem stabilen Prozeß. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fähigkeit Capability   Fähigkeit ist die gesamte Spannweite von Abweichungen eines stabilen Prozesses. QS-9000 PPAP Glossar
Fähigkeit von Prüfmitteln Capability of inspection and test equipment   Die Fähigkeit von Prüfmitteln wird von der Meßunsicherheit des Prüfmittels im Verhältnis zur Toleranz des Prüfmerkmales bestimmt. VDA 6 Teil 1 16.4
Fähigkeitsindices (Cp, Cpk)  Capability Indices Cp, Cpk Siehe Handbuch Statistical Process Control QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fähigkeitsindizes (Pp, Ppk) Performance Indices Pp, Ppk Siehe Handbuch Statistical Process Control. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fehler Non-conformance   Nichterfüllung vorgegebener Forderungen durch einen Merkmalswert. DIN 55350 T 31
Fehler nonconformity   Nichterfüllung einer festgelegten Forderung. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Fehler nonconformity   Ein Produkt oder Material ist fehlerhaft, wenn es Kundenforderungen oder Spezifikationen nicht erfüllt. Ein Verfahren ist fehlerhaft, wenn es eine QM-System-Forderungen nicht erfüllt. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Fehler  Nonconformance   Ein Produkt oder ein Material ist fehlerhaft, wenn es Kundenforderungen oder Spezifikationen nicht erfüllt. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fehler  Nonconformity   Ein Verfahren ist fehlerhaft, wenn es eine QM-Systemforderung nicht erfüllt. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fehler- und Störmeldung FSM Meldung über Fehler und Störungen  bei Prozessen und Verfahren.  
Fehler, kritischer critical non-conformance   Fehler, von dem anzunehmen oder bekannt ist, daß er voraussichtlich für Personen, die die betreffende Einheit benutzen, instandhalten oder auf sie angewiesen sind, gefährliche oder unsichere Situationen schafft; oder ein Fehler, von dem anzunehmen oder bekannt ist, daß er voraussichtlich die Erfüllung der Funktion einer größeren Anlage, wie z.B. eines Schiffes, eines Flugzeuges, einer Rechenanlage, einer medizinischen Einrichtung oder eines Nachrichtensatelliten, verhindert. DIN 55350 T 31
Fehlerhafte Einheit Nonconforming Item   Einheit mit einem oder mehreren Fehlern. DIN 55350 T 31
Fehlerklassifizierung Classification of Non-conformance   Einstufung möglicher Fehler einer Einheit in Fehlerklassen nach einer Bewertung, die an den Fehlerfolgen ausgerichtet ist. International üblich sind die Fehlerklassen: „Kritischer Fehler“, „Hauptfehler“ und „Nebenfehler“ DIN 55350 T 31
Fehlerkosten costs of poor quality   Kosten, die mit der Herstellung von fehlerhaften Produkten verbunden sind. Typischerweise werden diese Kosten in zwei Kategorien unterteilt: Interne Fehler und externe Fehler. Die im Rahmen der normalen finanziellen Berichterstattung im Unternehmen verfügbaren Informationen sollten für die Identifizierung und Lenkung der Kosten ausreichen. (in der Englischen Terminologie wird manchmal im Wechsel mit costs of poor quality” “costs of non-conformance (CONC) verwendet.) Siehe hierzu auch ergänzende Hinweise in ISO 9004-1. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fehler-Möglichkeits und Einfluß Analyse (Ausfall-Möglichkei­ten und Ausfallfolgen-Ana­lyse) Failure-mode and effect -analysis FMEA Methode der Untersuchung möglicher Fehler/Ausfälle in den Elementen einer betrachteten Einheit sowie die Feststellung der erwartbaren Fehler-/Ausfallfolgen für die anderen Elemente und für die Funktion der betrachteten Einheit mit dem Ziel, durch geeignete Maßnahmen die potentiellen Fehler-/Ausfallfolgen zu minimieren. QS 9000 Anhang E
Fehler-Möglichkeits- und Einflußanalyse (FMEA) Failure Mode and Effects Analysis (FMEA)   FMEA ist eine systematisierte Technik, die die potentiellen Fehler eines Designs oder eines Fertigungsprozesses identifiziert und einstuft mit dem Zweck, Verbesserungsmaßnahmen nach Prioritäten einzuordnen. QS-9000 PPAP Glossar
Fehlermöglichkeits und Einflußanalyse (FMEA) Failure Mode and Effects Analysis FMEA Die FMEA ist eine systematisierte Gruppe von Aktivitäten mit der folgendes beabsichtigt wird: 1) Mögliche Fehler eines Produktes/Prozesses und deren Folgen zu erkennen und zu bewerten. 2) Maßnahmen auszuweisen, die das Auftreten von möglichen Fehlern vermeiden oder reduzieren und 3) dieses Verfahren zu dokumentieren. Siehe hierzu das Reterenzhandbuch Potential Failure Mode and Effects Analysis. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fehlerteile pro 1 Million / Parts per Million ppm Fehlerteile pro eine Million. ppm ist eine Möglichkeit, die Leistung eines Prozesses in Form von echten oder projizierten fehlerhaften Teilen zu bestimmen. 10000 ppm entspricht 1% Fehlerteile. QS 9000 Glossar, 2.Edition QS 9000 Anhang E
Fehlerteile pro 1 Millionen (PPM) Parts Per Million PPM ppm ist eine Methode, die Leistung eines Prozesses in Form von fehlerhaften Produkten zu bestimmen. ppm-Daten können verwendet werden, um die Reihenfolge von Korrekturmaßnahmen festzulegen. Die Kunden verwenden unterschiedliche Definitionen für fehlerhaften Einheiten (z.B. alle sortierten Einheiten, nur die fehlerhaften Einheiten, alle Einheiten in einem Behältnis). QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fehlerverdächtiges Material oder Produkt Suspect Material or Product   Materialien oder Produkte deren Prüfstatus unsicher ist oder unbekannt ist. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fehlerverhütungskosten FvK Kosten die durch fehlerverhütende und/oder vorbeugende Tätigkeiten im Rahmen des Qualitätsmanagement verursacht sind. Fehlerverhütungskosten entstehen nicht nur im Bereich Qualität, sondern werden meist in anderen Berei­chen des Unternehmens aufgewendet, wie zum Beispiel in Entwicklung, Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Vertrieb.  
Fehlervermeidung Mistake Proofing   Fehlervermeidung umschreibt die Verwendung von Prozeß- oder Designmerkmalen, um der Herstellung von fehlerhaften Produkten vorzubeugen. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fertigungsgerechtes (DFM) und Montagegegerechtes (DFA) Design Design for Manufacturing (DFM), Design for Assembly (DFA) DFM, DFA Ein während des Designs simultan ablaufender Prozeß zur Optimierung der Aspekte Designfunktion, Herstellbarkeit und einfache Montage. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fertigungsmuster   siehe „Erstmuster“ - Begriff nicht verwenden! - DIN 55350 T 15
Fertigungsparameter Production parameters   Fertigungsparameter sind prozeßbeeinflussende Größen, die der Prozeßsteuerung und -regelung dienen. VDA 6 Teil 1 13.3
Feststellung, Qualitätsaudit quality audit observation   Während eines Qualitätsaudits fest­gestellter und durch Nachweis beleg­ter Sachverhalt. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
fges, stat   Statistischer Gesamtfehler der Meß­kette für ein Vertrauensniveau von 95%  
Finite Elemente Analyse Finite Elemente Methoden FEA Analyse von Teilen aufgrund der rechnerischen Zerlegung des Teiles in kleinste Elemente und die Analyse dieser Elemente. Z.B. angewandt bei Festigkeitsuntersuchungen.  QS 9000 Anhang E
Finite Elemente Methoden (FEA) Finite Element Analysis FEA Methode zur mathematischen Modellierung von komplexen Bauteilstrukturen. Durch Überlagerung dieses Modells mit bekannten Kräften, können die Spannungen und Verformungen (Verlagerungen) der Struktur ermittelt werden. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
First in First out First in First out FiFo Von identischen Produkten werden die zeitlich zuerst eingelagerten zeitlich auch als erste wieder ausge­lagert.  
Fischgrätdiagramm   siehe „Ursachen & Wirkungsdia­gramm“  
Food & Drug Administration Food & Drug Administration FDA Gesundheitsbehörde der USA  
Forderungen der Gesellschaft requirements of society   Verpflichtungen aufgrund von Geset­zen, Vorschriften, Verordnungen, Kodizen, Statuten und anderen Er­wägungen. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Form- und Lagetolerierung (GD&T) Geometric Dimensioning & Tolerancing  GD&T Die Form- und Lagetolerierung umfaßt eine Satz mit Regeln und standardisierten Symbolen zur Definition der Gestaltzonen eines Teils und deren Verknüpfung zueinander auf einer technischen Zeichnung.  Die Form- und Lagetolerierung stellt die geometrische Verknüpfung dieser einzelnen Gestaltzonen am Teil zueinander her (statt der Verknüpfung über ein kartesisches Koordinatensystem), wobei die maximal zulässige Toleranz ausgewiesen wird, die noch eine vollständige Funktion des Produktes gewährleistet. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Fortbildung   Maßnahmen zur Erlangung einer höheren Qualifikation.  
Fortdauernde Prozeßfähigkeit   Eine langfristige Bewertung der statistischen Prozeßlenkung oder Prozeßleistung. Die Zeitspanne ist typischerweise drei bis sechs Mo­nate. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Freigabe Release   Freigabe ist die Genehmigung durch die verantwortlichen Stellen. VDA 6 Teil 1 10.1
Freigegebenes Material Approved Material   Materialien, die entweder Industri­e­normen oder Kundenspezifikationen entsprechen. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Freigegebenes Material  Approved Materials   Materialien, die entweder Industri­e­normen oder Kundenspezifikationen entsprechen. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Funktionelle Prüfung Functional Verification   Prüfung von Teilen um sicherzustel­len, daß diese allen technischen Leistungs- und Materialforderungen des Kunden und Lieferanten entspre­chen. Sie wird jährlich einmal durch­geführt, es sei denn, es wurde eine andere Frequenz in dem vom Kun­den genehmigten QM-Plan festge­legt. Die Ergebnisse müssen dem Kunden auf Anforderung zur Bewer­tung vorgelegt werden. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Funktionsprüfung  Functional Verification   Die funktionelle Prüfung ist das Prüfen von Teilen um sicherzustellen, daß ddiese allen technischen Leistungs- und Materialforderungen des Kunden und Lieferanten entsprechen. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe

E - Schlagworte im Qualitätsmanagement

Einbauprobe   Eine Designprüfung mit Einbau von dimensionell korrekten Teilen aus Serienwerkzeugen um sicherzustel­len, daß die Teile zusammenpassen und für den Zusammenbau von Montageeinheiten und Fahrzeugen nach den Designspezifikationen und -absichten verwendet werden können. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Einfach-Stichprobenprüfung Single Sampling Inspection   Annahmestichprobenprüfung anhand einer einzigen Stichprobe. DIN 55350 T 31
Eingangsprüfung   Prüfung beim Eingang von Materia­lien oder Teilen von Unterlieferanten. DIN EN ISO 9001
Einheit entity; item   Das was einzeln beschrieben und betrachtet werden kann. z.B. eine Tätigkeit, ein Prozeß, ein Produkt eine Organisation, ein System, eine Person oder irgendeine Kombination daraus. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Einrichtprüfung   Eine empfohlene Methode ist die Fertigung einer ausreichenden Menge von Produkten, um die für die Durchführung der Statistischen Prozeßlenkung (SPC) notwendige Anzahl von Untergruppen bilden zu können. Die Teile sind zu vermessen und die Ergebnisse in die Prozeßregelkarte einzutragen. Fallen die Punkte in das mittlere Drittel, so kann der eingerichtete Prozeß für die Fertigung freigegeben werden.  QS 9000 Glossar, 2.Edition
Einrichtprüfung  Setup Verification   Eine empfohlene Methode ist die Fertigung einer ausreichenden Menge von Produkten, um die für die Durchführung der Statistischen Prozeßlenkung (SPC) notwendige Anzahl von Untergruppen bilden zu können. Die Teile sind zu vermessen und die Ergebnisse in die Prozeßregelkarte einzutragen. Fallen die Punkte in das mittlere Drittel, so kann der eingerichtete Prozeß für die Fertigung freigegeben werden. (SPC) QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Einweisungen und Unterweisungen Introduction and Instruction   Einweisungen und Unterweisungen sind individuelle Schulungsmaßnahmen, welche die Mitarbeiter in die Lage versetzen, technische / kaufmännische Unterlagen und Verfahrensabläufe sowie die für ihre Aufgabe notwendigen Techniken / Methoden zu verstehen und Einrichtungen fachgerecht zu bedienen. VDA 6 Teil 1 04.4
Einzelmerkmal single characteristic   Quantitatives Merkmal als Glied einer Merkmalskette. DIN 55350 T 12
electrostatic discharge electrostatic discharge ESD elektrostatische Entladung  
Elektromagnetische Verträglichkeit Electromagnetic Compatibility   siehe „Electromagnetic Compatibility“  
Elektronische Datenverarbei­tung EDV Speicherung, Verwaltung, Verknüpfung und Auswertung von Daten mittels einer Datenverarbeitungsanlage und einem darauf ablaufenden Programm.  
Elektrostatisch leitfähige Materialien   Materialien, bei denen der Oberflächenwiderstand > 1×103 W <1×106W ist.  
Endprüfung final inspection   Letzte der Qualitätsprüfungen vor Übergabe an den Abnehmer. DIN 55350 T 17
Engineering Specification Engineering Specification ES Technische Spezifikation (Ford) QS 9000 Anhang E
Entsorgungsnachweis ESN Nachweis über die Zuverlässigkeit der vorgesehenen Entsorgung unter Verwendung eines Vordruckes. AbfRestÜberwV §8
Erbringung einer Dienstlei­stung service delivery   Die zur Lieferung einer Dienstleistung nötigen Tätigkeiten eines Lieferanten. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Erstmuster Initial Sample   Produkte (Teile, Aggregate) und Materialien, die vollständig mit serienmäßigen Betriebsmitteln unter serienmäßigen Bedingungen (nach freigegebenen Zeichnungen und / oder Lieferbedingungen) hergestellt worden sind. VDA 2 (Tandem Konkret Nr. 13)
Erstmuster Initial sample   Erstmuster sind Produkte und Materialien, die vollständig mit serienmäßigen Betriebsmitteln unter serienmäßigen Bedingungen hergestellt worden sind. VDA 6 Teil 1 11.3 DGQ 11-04/95
Erstmusterprüfbericht EMPB Formular des VDA zur Erstmusterprüfung. VDA 2 6.3.1
Evaluation d’Aptitude Qualité Fournisseurs EAQF Bewertungsrichtlinie für Qualitätstauglichkeit. Norm der französischen Automobilhersteller.  
Evolutionary Operation of Processes Evolutionary Operation of Processes EVOP Analyse von Prozeßdaten mit kleinen Streuungen innerhalb der Parameter QS 9000 Anhang E
Externe Verluste (Qualitätsbezogen) external losses   Materielle und immaterielle Verluste nach der Auslieferung, die infolge unzureichender Qualität identifiziert werden. Z.B. Gewährleistung, Kulanz, Problemuntersuchungen, Rückrufaktionen, Produkthaftung, Imageverlust, Kundenabwanderung wegen Unzufriedenheit. VDA 6 Teil 1 05.4

D - Schlagworte im Qualitätsmanagement

Darlegungsforderung demonstration requirement   Forderung einer Darlegung der Realisierung von QM-Elementen gegenüber dem Kunden bzw. Auftraggeber bei vertraglicher Vereinbarung, oder gegenüber einer zuständigen Stelle bei gesetzlicher Auflage. DIN 55350 T 11
Darlegungsgrad degree of demonstration   Ausmaß, in dem Nachweis mit dem Ziel geführt ist, Vertrauen zu schaffen, daß festgelegte Forderungen erfüllt sind. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Darlegungsstufe   Rangstufen des genormten Darlegungsumfanges der Darlegungsforderung DIN 55350 T 11
Datenfernübertragung DFÜ Übertragung von Daten zwischen zwei entfernten Rechnern.  
Datenverarbeitung DV / EDV Speicherung, Verwaltung, Verknüpfung und Auswertung von Daten mittels einer Datenverarbeitungsanlage und einem darauf ablaufenden Programm.  
Design For Assembly Design For Assembly DFA Montageorientiertes Design QS 9000 Anhang E
Design for Manufacturing Design for Manufacturing DFM Fertigungsorientiertes Design QS 9000 Anhang E
Design Record     QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Design-Aufzeichnungen Design Record   Design-Aufzeichnungen sind die Teile-Zeichnungen-Spezifikationen und /oder elektronische (CAD) Daten, angewendet, um notwendige Informationen für die Herstellung eines Produktes zu vermitteln. QS-9000 PPAP Glossar
Designprüfung design review   Dokumentierte, umfassende und systematische Untersuchung eines Designs, um seine Fähigkeit zu beurteilen, die Qualitätsforderungen zu erfüllen, um Probleme festzustellen, falls vorhanden, sowie um das Erarbeiten von Lösungen zu veranlassen. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Deutsche Gesellschaft für Qualität DGQ Verein, der sich hauptsächlich mit Qualitätsmanagement befaßt. Herausgeber von QM Leitfäden und der Zeitschrift QZ. Veranstalter von QM-Lehrgängen, u.a. zum Qualitäts- und Umweltauditor.  
Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen mbH DQS Gesellschaft, die als Zertifizierer für QM-Systeme und UM-Systeme tätig ist.  
Deutsches Institut für Nor­mung DIN Herausgeber der Deutschen Industrie Norm QS 9000 Anhang E
Dienstleistung service   An der Schnittstelle zwischen Lieferant und Kunde sowie durch interne Tätigkeiten des Lieferanten erbrachtes Ergebnis zur Erfüllung der Erfordernisse des Kunden. DIN EN ISO 8402, AUG.1995 DIN EN ISO 8402, AUG.1995-Beiblatt
Dienstleistungsaudit service quality audit   Qualitätsaudit für Dienstleistungen DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Dokument   siehe „Qualitätsdokument“  
Dokumentation   Unterlagen, die das anzuwendende Verfahren festlegen QS 9000 Glossar, 2.Edition
Dokumentation Documentation   Unterlagen (typischerweise in papier- oder elektronischer Form), die das anzuwendende Verfahren festlegen (z.B. QM-Handbuch, Arbeitsanweisungen, Grafiken, Piktogramme). QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Dokumentationsgrundsätze (QM-Element) quality management element documentation principles   QM-Führungselement mit Grundsätzen, nach denen die Verfahren und die Tätigkeiten der Dokumentation gestaltet werden. DIN 55350 T 11
Doppel-Stichprobenprüfung Double Sampling Inspection   Annahmestichprobenprüfung anhand von maximal zwei Stichproben. DIN 55350 T 31
D-Teile   Teile, Materialien oder Baugruppen mit dokumentationspflichtigen Merkmalen.  
Durchschlupf Average Outgoing Quality AOQ Der von der Qualitätslage von der Annahmestichprobenprüfung abhängige Erwartungswert der Qualitätslage nach der Annahmestichprobenprüfung unter der Annahme, daß rückgewiesene Prüflose zu 100% geprüft und alle fehlerhaften Einheiten aussortiert wurden. DIN 55350 T 31

C - Schlagworte im Qualitätsmanagement

CAD/CAM Daten CAD/CAM Math Data   CAD/CAM Daten ist eine Form von Konstruktionsaufzeichnung, durch die alle Abmessungsinformationen, die notwendig sind, um ein Produkt zu definieren, elektronisch überragen werden. Wenn diese Konstruktionsaufzeichnung gebraucht wird, ist der Lieferant verantwortlich, eine Zeichnung zu erstelle, um Resultate von Maßprüfungen zu übertragen. QS-9000 PPAP Glossar
Chemikaliengesetz ChemG Gesetz zum Schutz vor gefährlichen Stoffen ChemG
Company-wide-quality control Company-wide-quality control CWQC Umfassendes Qualitätsmanagement DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Computer Aided Design CAD Rechnerunterstütztes Design QS 9000 Anhang E
Computer Aided Engineering CAE Rechnerunterstützte Entwicklung QS 9000 Anhang E

B - Schlagworte im Qualitätsmanagement

Baumuster   siehe „Erstmuster“ - Begriff nicht verwenden!- DIN 55350 T 15
Beauftragter der Leitung Management representative QM Beauftragter Die / der Beauftragte der Leitung ist die / derjenige, welche/r die Interessen der Leitung bezüglich des strategischen Qualitätsmanagements gegenüber allen Führungsebenen wahrnimmt. VDA 6 Teil 1 01.5
Behandlung fehlerhafter Einheiten disposition of nonconformity   Auszuführende Maßnahme zur Be­handlung einer vorhandenen fehlerhaften Einheit, um einen Fehler zu beseitigen. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Beherrschter Prozeß process in control   Prozeß, bei dem sich die Parameter der Verteilung der Merkmalswerte des Prozesses praktisch nicht oder nur in bekannter Weise oder in bekannten Grenzen ändern. DIN 55350 T 11
Beigestellte Produkte Customer supplied products   Beigestellte Produkte sind solche, die dem Lieferanten zur weiteren Bearbeitung meist kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. VDA 6 Teil 1 12.1
Benchmarking Benchmarking   Eine Technik, die zur Ermittlung der “besten Eigenschaften” für ein Produkt oder zur Ermittlung der “besten Methoden“ für ein bestimmtes Verfahren führt. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Beratung Consulting   Die Durchführung von Schulungsmaßnahmen, die Entwicklung von Dokumenten oder Unterstützung bei der Einführung eines QM-Systems bei einem bestimmten Lieferanten. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Beratung Consulting   Im Sinne von QS-9000 bedeutet Beratung die Durchführung von Schulungsmaßnahmen, die Entwicklung von Dokumenten oder Unterstützung bei der Einführung eines QM-Systems bei einem bestimmten Lieferanten. Sind diese Tätigkeiten für jeden zugänglich, werden öffentlich angeboten und sind nicht kundenspezifisch, so sind diese eher als Schulung und nicht als Beratung anzusehen. Andere Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen können direkt oder indirekt angeboten werden. Dies gefährdet nicht die Vertraulichkeit, die Objektivität oder die Unparteilichkeit des Zertifizierungsprozesses oder einhergehende Entscheidungen. (Siehe auch IAF Leitfaden zur Anwendung des ISO/IEC Guide 62:1996, Ausgabe 1 von 2. Juni 1997 und ISO/IEC Guide 62:1996). QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Beschaffenheit   Gesamtheit der Merkmale und Merkmalswerte einer Einheit DIN 55350 T 11
Besondere Merkmale  Critical Characteristic   (Genaue Definition ist dem Anhang C der QS 9000 zu entnehmen) QS 9000 Glossar, 2.Edition
Besondere Merkmale Special Characteristics   Siehe Anhang C (QS-9000) QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Besonderes Merkmal Critical Characteristic CC Besonderes Merkmal QS 9000 Anhang E
Betriebliches Vorschlagswe­sen BVW Regelung der Bearbeitung und Bewertung von Verbesserungsvorschlägen .  
Betriebsmittel BM Materialien und Stoffe, die für die Erzeugung eines Produktes benötigt werden aber nicht Bestandteil des Produktes werden.  
Betriebsvereinbarung BV Vereinbarung gemäß Betriebsverfassungsgesetz zwischen der Geschäftsführung und dem Betriebsrat.  
Bewegungsanalyse / Ergonomie  Analysis of Motion / Ergonomics   Ergonomie bezeichnet die Bewertung des Designs von Produkten oder Prozessen, um die Verträglichkeit mit den Fähigkeiten von Menschen sicher zustellen.  Die Bewegungsanalyse bezieht sich auf die Fähigkeiten der Mitarbeiter in bezug auf bestimmte Aufgaben (z.B. Heben, Drehen, Reichen), um möglichen Folgen wie Überanstrengung, Nachlassen der Kräfte oder Übermüdung vorzubeugen. Dabei werden Einflußfaktoren wie die Anatomie und der körperliche Bewegungsraum der Mitarbeiter, die Positionierung der zu bearbeitenden Produkte, die Positionierung von Schaltern und Stellgliedem, physikalische Kräfte die auf den Werker wirken, und umweltbezogene Effekte wie Lärm, Vibrationen, Beleuchtung, Räumlichkeit berücksichtigt. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Bewertung Assessment   Ein Überprüfungsverfahren, ein­schließlich der Einsichtnahme von Dokumenten, eines Vor-Ort-Audits sowie der Analyse und Einstellung von Berichten. Es gibt auch Kunden, die hierzu eine Selbstbewertung, interne Auditergebnisse und andere Bewertungsunterlagen für erforderlich halten. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Bewertung  Assessment   Ein Überprüfungsverfahren, ein­schließlich der Einsichtnahme von Dokumenten, eines Vor-Ort-Audits sowie der Analyse und Einstellung von Berichten. Es gibt auch Kunden, die hierzu eine Selbstbewertung, interne Auditergebnisse und andere Bewertungsunterlagen für erforderlich halten. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe

A - Schlagworte im Qualitätsmanagement

Abfälle Waste, Garbage   Abfälle sind alle beweglichen Sachen, die unter die im Anhang 1 (des KrW-/AbfG) aufgeführten Gruppen fallen und deren sich ihr Besitzer entledigt, entledigen will oder entledi­gen muß. Abfälle zur Verwertung sind Abfälle, die verwertet werden; Abfälle, die nicht verwertet werden, sind Abfälle zur Beseitigung.  KrW-/AbfG
Abfallgesetz AbfG Abfallgesetz gültig bis zum 6.10.1996. Es wurde ersetzt durch das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG). KrW-/AbfG
Abgelehnt Rejected   Abgelehnt bedeutet, daß die Produktionsteile-Vorlage und /oder Dokumente nicht den Forderungen des Kunden entsprechen. Der Lieferant muß das Herstellungsverfahren korrigieren und eine neue Vorlage machen (Hinweis an die Einkaufsabteilung des Kunden geben, wann korrigierte Teile verfügbar sein werden). Produktionsteile nicht versenden, bis der Kunde des korrigierte Teil abnimmt. Der Kunde könnte Zahlungen für Werkzeuge zurückhalten, bis das Teil abgenommen ist. QS-9000 PPAP Glossar
Ablauforganisation process flow   Die Ablauforganisation schreibt die Handlungsfolge (Regelmechanismus) zur Erledigung eines ganz bestimmten Vorgangs vor, wie z.B. Marktanalyse über Produktentwicklung bis zur Bezahlung der Rechnung. VDA 6 Teil 1 07.1
Ablaufprüfung   siehe „Prozeßprüfung“ DIN 55350 T 17
Ablieferungsprüfung    Annahmeprüfung vor Ablieferung des Produkts. DIN 55350 T 17
Abnahmeprüfung   Annahmeprüfung auf Veranlassung und unter Beteiligung des Abnehmers oder seines Beauftragten. DIN 55350 T 17
Abnahmeprüfzertifikat MMS/O/OS Qualitätsprüfzertifikat anhand eines auftragsbezogenen Prüfergebnisses, ausgestellt von einem Prüfbeauftragten, der vom Hersteller unabhängig ist. DIN 55350 T 18
Abnehmer-Prüfbeauftragter   siehe „Prüfbeauftragter“ DIN 55350 T 18
Abnehmerrisiko consumer’s risk   Annahmewahrscheinlichkeit für ein Los, dessen Qualitätslage gleich der rückzuweisenden Qualitätsgrenzlage ist. DIN 55350 T 24 DIN 55350 T 31
Abweichung Deviation   Unterschied zwischen einem Merkmalswert oder einem dem Merkmal zugeordneten Wert und einem Bezugswert. DIN 55350 T 12  DIN 55350 T 24
Advanced Product Quality Planning Advanced Product Quality Planning APQP Produktqualitäts-Vorausplanung QS 9000 Anhang E
Advanced Shipment Notifica­tion Advanced Shipment Notifica­tion ASN Vorabmeldung von Lieferungen QS 9000 Anhang E
Akkreditierte Zertifizierungs­stelle Accredited Registrars   Qualifizierte Gesellschaften, die durch eine nationale Stelle akkredi­tiert wurden und die Befähigung haben, Audits nach QS 9000 bei Unternehmen durchzuführen, um die Übereinstimmung dieser Unternehmen mit den Forderungen der QS 9000 für eine bestimmte Produktgruppe zu bestätigen. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Akkreditiertes Laboratorium Accredited Laboratory   Ein Laboratorium, das durch eine national anerkannte Akkreditierungs­stelle akkreditiert wurde QS 9000 Glossar, 2.Edition
Akkreditiertes Laboratorium  Accredited Laboratory   Ein akkreditiertes Laboratorium ist ein Laboratorium, das durch eine national anerkannte Akkreditierungsstelle für die Akkreditierung von Prüflaboratorien (z.B. American Association for Laboratory Accreditation (A2LA) oder das Standards Council of Canada (SCC» gemäß ISC/IEC Guide 25 oder dem nationalen Äquivalent akkreditiert wurde. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Akkreditiertes Laboratorium  Accredited Laboratory   Akkreditiertes Labor ist ein Labor, das von Ihrem Kunden (GM jedoch nur in Übereinstimmung mit der GP-10) geprüft und genehmigt wurde. Die akkreditierte Anlage darf entweder Teil eines Lieferantenunternehmens oder ein unabhängiges Unternehmen sein . Chrysler und GM akzeptieren die Befunde der Akkreditierungs-Agenturen American Association for Laboratory  Accreditation (A2LA) (Amerikanischer Verband für Labor-Akkreditierung) und des Standard Council of Canada. QS-9000 PPAP Glossar
Akkreditierungsstelle Accreditation Body   Eine Organisation mit der Befugnis, die typischerweise durch eine nationale Behörde erteilt wurde, Organisationen wie z.B. Zertifizierungsstellen für die Zertifizierung von QM-Systemen oder die Akkreditierung von Prüflaboratorien zu akkreditieren. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Aktives Teil  Active Part   Teil, das gegenwärtig an einen Kun­den für Produktions- oder Kundendienstzwecke geliefert wird. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Aktives Teil Active Part   Aktives Teil ist ein Teil, das zur Zeit an den Kunden geliefert wird, für die Erstausstattung oder den Service. Das Teil bleibt aktiv, bis die Werkzeugverschrottung durch den entsprechenden Bereich des Kunden freigegeben ist. Für Teile , hergestellt mit nicht kundeneigenem Werkzeug oder bei Fertigung verschiedener Teile von demselben Werkzeug, ist einer schriftliche Bestätigung von der Einkaufsabteilung des Kunden notwendig, um ein Teil zu deaktivieren. QS-9000 PPAP Glossar
American Association of Laboratory Accreditation American Association of Laboratory Accreditation A2LA Amerikanisches Institut für die Akkreditierung von Laboratorien QS 9000 Anhang E
American Society for Quality Control American Society for Quality Control ASQC Amerikanische Gesellschaft für Qualitätslenkung QS 9000 Anhang E
American Society for Testing Materials American Society for Testing Materials ASTM Amerikanische Gesellschaft für Materialteste QS 9000 Anhang E
Analysenprobe   siehe „Meßprobe“ DIN 55350 T 14
Änderungsmuster   Muster nach einer Änderung der Fertigungseinrichtungen, der Fertigungsverfahren oder der Fertigungsbedingungen. DIN 55350 T 15
Angebotsmuster   Muster zur Veranschaulichung und zur Beurteilung eines Angebotes. DIN 55350 T 15
Annahme Acceptance   Feststellung, daß die Kriterien für die Annehmbarkeit eines Prüfloses erfüllt sind. DIN 55350 T 31
Annahmekennlinie   siehe „Operationscharakteristik“ DIN 55350 T 31
Annahmeprüfung   siehe „Abnahmeprüfung“ DIN 55350 T 17
Annahmestichprobenprüfung acceptance sampling inspection   Qualitätsprüfung anhand einer oder mehrerer Stichproben zur Beurteilung eines Prüfloses nach einer Stichprobenanweisung. DIN 55350 T 17
Annahmestichprobenprüfung Acceptance Sampling Inspection   Qualitätsprüfung anhand einer oder mehrerer Stichproben zur Beurteilung eines Prüfloses nach einer Stichprobenanweisung. DIN 55350 T 31
Annahmewahrscheinlichkeit Probability of acceptance   Wahrscheinlichkeit, mit der ein Prüflos aufgrund einer Stichprobenanweisung angenommen wird. DIN 55350 T 31
Annahmezahl Acceptance number   In Stichprobenanweisungen zur Attributprüfung festgelegte höchste Anzahl fehlerhafter Einheiten oder festgelegte höchste Anzahl von Fehlern in den Stichproben, bei denen das Prüflos angenommen wird. DIN 55350 T 31
Annehmbare Qualitätsgrenzlage Acceptable Quality Level AQL Qualitätslage, der eine vorgegebene große Annahmewahrscheinlichkeit zugeordnet ist. DIN 55350 T 31
Anspruchsklasse Grade   Kategorie oder Rang unterschiedlicher Qualitätsforderungen an Einheiten für den gleichen funktionellen Gebrauch DIN EN ISO 8402, AUG.1995, AUG.1995
Anteil fehlerhafter Einheiten Fraction nonconforming   Anzahl fehlerhafter Einheiten dividiert durch die Anzahl aller Einheiten. DIN 55350 T 31
Anteilsbereich:    siehe „statistischer Anteilsbereich“ DIN 55350 T 24
Arbeitsanweisung Job instructions   Beschreiben die Durchführung einer Funktion in einem Unternehmen und werden als Ebene-drei-Dokumente im QM-System angesehen. QS 9000 Glossar, 2.Edition
Arbeitsanweisung Job Instruction   Beschreiben die Durchführung einer Funktion in einem Unternehmen und werden als Ebene-drei-Dokumente im QM-System angesehen (siehe QS-9000 Seite 7 und 4.9.1). QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Arbeitsanweisung Job instruction (test instruction)   Detaillierte Beschreibung der Arbeitsvorgänge bei einer Tätigkeit. Festlegung von Einzeltätigkeiten, Detailanweisungen sowohl auftragsneutral als auch auftragsgebunden. Anmerkung: Enthält fachliches Know-how. VDA 6 Teil 1 4.5.5
Arbeitsgebiet - Laboratorium Scope - Laboratory   Siehe Arbeitsgebiet des Laboratoriums QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Arbeitsgebiet des Laboratoriums Laboratory Scope   ·        Dies ist eine Qualitätsaufzeichnung (siehe 4.16), die folgendes enthält: die spezifischen Prüfverfahren, Bewertungen und Kalibrierungen, für die das Laboratorium des Lieferanten Möglichkeiten und Kompetenz zur Durchführung besitzt. eine Liste der Prüfeinrichtungen, die verwendet werden, um die Prüfverfahren durchzuführen.  Eine Liste der Methoden und Normen (Spezifikationen), nach denen die genannten Prüfverfahren durchgeführt werden können. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Arbeitsstättenrichtlinie ASR Richtlinie, die die Anforderungen an eine Arbeitsstätte beschreibt. ASR
Arithmetischer Mittelwert arithmetic mean   Summe der Beobachtungswerte dividiert durch die Anzahl der Beobachtungswerte. DIN 55350 T 23
Attribut   Merkmalswert eines Nominalmerkmals. Siehe „Nominalmerkmal“ DIN 55350 T 12
Attributive Daten Attributes Data   Attributive Daten sind qualitative Daten, die gezählt werden bei Aufzeichnungen und Analysen. Beispiele hierfür sind die An- oder Abwesenheit von Beschriftungen und der Einbau aller Befestigungselemente. Attributive Daten sind nicht akzeptabel für Produktionsteil-Vorlagen, es sei denn variable Daten können nicht ermittelt werden. QS-9000 PPAP Glossar
Attributives Merkmal   siehe „Qualitatives Merkmal“ DIN 55350 T 12
Attributmerkmal   siehe „Qualitatives Merkmal DIN 55350 T 12
Attributprüfung Inspection by attributes   Annahmestichprobenprüfung, bei der anhand der Anzahl fehlerhafter Einheiten oder der Fehler in den einzelnen Stichproben die Annehmbarkeit des Prüfloses festgestellt wird. DIN 55350 T 31
Audit Audit   siehe „Qualitätsaudit“ DIN 55350 T 11
Audit Audit   Eine auf einer Stichprobe basierende Vor-Ort Untersuchung, um die wirksame Durchführung des vom Lieferanten dokumentierten QM-Systems festzustellen. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Auditbericht Audit report   Aufzeichnungen über ein Audit  
Auditierte Organisation Auditee   Organisation, die auditiert wird. DIN EN ISO 8402, AUG.1995, AUG.1995
Auftraggeber Purchaser   Kunde in einer Vertragssituation DIN EN ISO 8402, AUG.1995, AUG.1995
Auftragnehmer Contractor   Lieferant in einer Vertragssituation DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Aufzeichnung Record   Dokument, das einen Nachweis über eine ausgeführte Tätigkeit oder über erzielte Ergebnisse enthält. DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Ausfallmuster   siehe „Erstmuster“ - Begriff nicht verwenden! - DIN 55350 T 15
Ausgelagerter Bereich  Remote Location   Ein ausgelagerter Bereich ist ein Ort, an dem keine Produktionsprozesse durchgeführt werden z.B. sind dies Orte, die zwar nicht die Definition für „Standort“ erfüllen, jedoch den „Standort“ unterstützen. Siehe auch unter Anwendbarkeit. QS-9000 Glossar, 3.Ausgabe
Aussehensabhängiges Teil Appearance Item   Ein Produkt, das sichtbar ist, wenn das Fahrzeug fertiggestellt ist QS-9000 PPAP Glossar
Austauschbarkeit Interchangeability   Eignung einer Einheit, anstelle einer anderen - ohne Änderungen - benutzt zu werden, um dieselben Forderun­gen zu erfüllen DIN EN ISO 8402, AUG.1995
Automotive Industry Action Group  Automotive Industry Action Group AIAG Verband der amerikanischen Automobilindustrie QS 9000 Anhang E
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